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Om Shanti

Om Shanti – Glück und Frieden! Nicht nur Buddhisten kennen die Suche nach innerer Ausgeglichenheit. Zum Abschluß der Reise in Pashupatinath ist das die perfekte Botschaft eines shivaiistischen Sadhus.

Der Klang des Om steht für das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Er steht für absolutes Harmoniebefinden. Om besteht aus den Silben „A“, „U“ „M“ und repräsentiert die drei indische Gottheiten Shiva, Vishnu und Brahma. Es spiegelt auch die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sowie die Ewigkeit wider.Shanti bedeutet Frieden. Inneres Gleichgewicht, das Gefühl von Glück und Harmonie, die Befreiung von Ängsten und Konflikten. Wer Frieden in sich trägt, ist auch bindungsfähig und kann sich mit anderen Menschen auf friedliche Art und Weise verbinden.

"Om Shanti Shanti Shanti“.

Im Buddhismus sowie im Hinduismus wird das dreifache „Shanti“ interpretiert als der dreifache Frieden in Körper, Geist und Seele.
In dem Sinne: Om Shanti mit Allen!

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Sadhu in Pashupatinath, Nepal


Padmasambhavas Fest

Ich bin ja hier nun "auf der Suche nach dem Glück" und das im Zusammenhang mit dem Buddhismus. Mich macht es glücklich hier zu sein. wieviel Glück der Buddhismus ins Leben der Einheimischen bringt, ist noch schwer zu beurteilen. Dafür müsste ich noch einmal länger hier sein…

Unglaublich schön sind schon mal die Eindrücke aus Bhutan, vom Fest, von den Menschen, von ihrer Ausgelichenheit und Ruhe!

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Fest im Kloster Gangtey, Phobjikha Valley, Bhutan

  

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Fest im Kloster Gangtey, Phobjikha Valley, Bhutan


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Fest im Kloster Gangtey, Phobjikha Valley, Bhutan


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Fest im Kloster Gangtey, Phobjikha Valley, Bhutan


Gewöhnliches Glück

Der Buddha lehrt, dass das Anhaften an Dinge, Menschen, Wünsche Unglück bringt. Doch der normale Mensch, auch die Buddhisten Bhutans strebt nach dem gewöhnlichen Glück und nicht nach der Erlösung und der Buddhaschaft. Gut zu beobachten ist das beim Marktbesuch bei einem Klosterfest. Glücksspiel ist auch in Bhutan beliebt, das schnelle Glück möchten auch Buddhisten finden…

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Markt beim Kloster Gangtey, Phobjikha Valley, Bhutan

Try your Luck!  beim Kloster Gangtey, Phobjikha Valley, Bhutan



Bruttosozialglück

In unserem Projekt "Auf der Suche nach dem Glück" darf Bhutan natürlich nicht fehlen – schließlich gibt es hier einen Glücksminister und das Bruttosozialglück ist wichtiger als das Bruttosozialprodukt! Tatsächlich scheint in Bhutan auch Fruchtbarkeit auf dem Weg zum Glück groß geschrieben zu werden… Zuständig für dieses Glück und alles was damit zusammen hängt ist ein besonderer Heiliger: Drugpa Künleg, Bhutans heiliger Narr.

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Fruchtbarkeitsritual

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Herzlich willkommen ;-)

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Bhutan


Bhutan und das Glück


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Bhutan

Was wäre ein Vortrag über das Glück im buddhistischen Asien ohne das Land, das einen Glücksminister hat? Genau - unvorstellbar. Zwar habe ich den Glücksminister noch nicht zu Gesicht bekommen, doch glückliche und ausgeglichne Menschen zuhauf. Bhutan wirkt ein wenig, wie die Schweiz im Himalaya: geordnet und sauber, nichts ist vom üblichen Chaos auf dem Indischen Subkontinent sehen. Und soviel kann ich schon verraten: Ich bin glücklich hier zu sein und die zutiefst friedliche Atmosphäre des Landes auf mich wirken zu lassen!

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Fest im Kloster Gangtey, Phobjikha Valley, Bhutan

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Fest im Kloster Gangtey, Phobjikha Valley, Bhutan


El Mundo

Die Vorfreude und Spannung wächst. Heute in einem Monat, am 21.10., dürfen wir mit unserem Vortrag beim Reisefestival El Mundo in Judenburg in der Steiermark an den Start gehen. Wir sind froh unseren neuen Vortrag gleich bei einem solch tollen Event präsentieren zu können und sind sehr gespannt darauf, wie unser Vortrag bei Publikum und Jury ankommen wird.

http://elmundo-festival.at/vortraege/

„Glück" auf dem Avena Hof

Super, wir hatten unseren ersten gemeinsamen "Glücksauftritt" beim 3-tägigen Benefizfest auf dem Avenahof – schön war es! Und weil es sooo schön war hat Angélique, La Verdel (im Fränkischen „Die Pferdell“), die Gelegenheit genutzt und auch noch drei improvisierte aber tolle Gesangsauftritte hingelegt. Am ersten Abend mit dem fabelhaften Jazz-Blues Sänger Tony Bulluck, am 2. Abend mit den Rockern von I.B.B. und am dritten Tag gab es mittags einen ad hoc aus der Retorte gezauberten Auftritt mit Hermann und Alex. Alles in allem ein sehr gelungenes Fest zu Gunsten des Rose Education Centers in Moshe/Tansania!
http://www.anamcara-network.de

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Tony Bulluck und Angélique auf dem Avenahof, Fränkische Schweiz

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rockig mit I.B.B

Stimmen aus Helambu


Interviews mit Menschen die wir in Helambu getroffen haben


Glück in Helambu...

Natur erleben, das wird bei der Wanderung durch Helambu klar, gehört für uns zum Glücklichsein. Egal wie anstrengend die Aufstiege, wie kalt die Nachmittage und Nächte in den oft notdürftigen Unterkünften sind – sobald wir draussen in der Natur sind, durch herrliche Bergwälder wandern oder gar bei Sonne die Aussicht auf die Eisriesen genießen können, sind alle Beschwernisse vergessen. In den mit dicken Moospolstern bedeckten Wäldern geht uns beiden das Herz auf, wir fühlen uns in eine Zauberwelt versetzt. Der Fußabdruck eines Roten Pandas im Schnee läßt uns überall nach den kleinen Bären Ausschau halten – vergeblich, aber wir wissen, sie sind da!

Auch die Unterhaltungen mit den Einheimischen, ihre Kraft und Zuversicht nach dem Unglück, das sie getroffen hat, ihre ehrliche Freude, uns zu sehen, all das erfüllt uns mit Glück!



Helambu nach dem Erdbeben

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Hotelbesitzer zeigt Foto seines zerstörten Hotels in Kutumsang, Helambu, nördlich von Kathmandu, Nepal


Es kommt für uns überraschend. Nachdem im Kathmandu-Tal relativ wenige vom Erdbeben zerstörte Häuser zu sehen sind, hatten wir nicht mit dem Ausmaß der Zerstörung in den Bergen Helambus gerechnet. Die Dörfer sind praktisch vollständig zerstört worden, nur  sehr wenige Häuser haben die Beben - es gab an die 40 Nachbeben, davon ein starkes östlich von Kathmandu - überstanden. Gerade die Region nordöstlich von Kathmandu hatte zahlreiche Nachbeben zu überstehen. 

Nach zögerlichem Beginn haben nun alle Familien zumindest notdürftigen Ersatz für ihre Häuser. Die meisten Dörfer bestehen momentan fast ausschließlich aus Wellblechhäusern. Überall wird gebaut. Doch da praktisch jede Familie ein neues Haus braucht, geht es auch in Gemeinschaftsarbeit nur langsam voran. Glücklicherweise ist zumindest die Lebensgrundlage, die Landwirtschaft hier nicht betroffen, da die terrasierten Hänge nicht abgerutscht sind. 

Die Hilfe der Regierung wird überall als ungenügend bezeichnet – was in einem armen Land wie Nepal angesichts des Ausmasses der Katastrophe nicht überrascht. Je zerstörtem Haus bekommen die Familien 200.000 Rupies, ca. 1900€. Der Neubau kostet aber ca. das fünffache… Ausbezahlt wurde zudem bislang meist nur ein Viertel der Summe, so dass die Menschen sich nicht in der Lage sehen, das Material für den Wiederaufbau zu bezahlen.

Erschreckend für mich die Lage in Melamchi Gaon. Ich habe das Dorf von meinem ersten Besuch vor 32 (!) Jahren als ein besonders schönes in Erinnerung. Von den einst prächtigen Holzhäusernsteht keines mehr...

Tourismus, sprich Trekking, ist in der Region problemlos möglich – und erwünscht!. Einige Hotels sind intakt geblieben, anderorts wurden neue Unterkünfte mit einfachen Mitteln wieder aufgebaut. Zum weiteren Wiederaufbau sind die Menschen auf Einkünfte angewiesen. Das Ausbleiben der Touristen als Folge des Erdbebens trifft sie somit doppelt. 

Jeder Besucher wird von allen Einheimischen freudig begrüßt und wir führen viele interessante Gespräche zum Thema Glück, das sich die Menschen auch durch das Unglück nicht nehemen lassen. Dazu im nächsten Post mehr.


km@kay-maeritz.de © Kay Maeritz 2017